Bauarbeiten
Erdarbeiten
Ziel von KMG ist es, die Eingriffe in die Natur auf ein Minimum zu reduzieren. Jeder Quadratmeter unberührte Landschaft der permanent als Teil der dänischen Natur bewahrt werden kann, ist wertvoll. Wird die Natur bewahrt, kommen weniger Baumaschinen zum Einsatz und werden gleichzeitig die Abgasmengen reduziert. Einen vergleichbaren Ansatz verfolgt KMG bei der Handhabung natürlicher Ressourcen: KMG´s Partner fördern schon seit Jahrzehnten erfolgreich innovative Baumethoden. Diese Denkweise sieht unter anderem die Integration vorhandener Erdmengen in das kommende Bauprojekt vor.
KMG strebt optimale Lösungen für alle Projektteilnehmer an. Was das Thema Erdmassendisposition betrifft, sieht die KMG darin eine Möglichkeit, das Projekt durch Minimierung und Wiederverwertung von überschüssiger Erde zu optimieren.
KMG´s Anpassungen an das Gelände (Längsschnitt) unterscheidet sich nur geringfügig von der vom Straßenverkehrsamt erstellten Grundsatzplanung. Trotzdem versuchte KMG das Längsprofil weiter zu optimieren, um zuletzt die beste Lösung zu finden.
Das optimierte KMG Längsprofil weisst für das Gesamtprojekt mit rund 2.900.000 m³ Erdbewegung einen Massenausgleich aus. Durch den Einsatz von rund 200 GPS-gesteuerten Baumaschinen im Erdbau und einer Produktionsrate von über 30.000 m³ pro Tag werden die Erdarbeiten in Rekordzeit abgeschlossen sein. Die Vision und Mission der Perfektion, erfordert Erfahrung, Technik und den Willen, noch mehr Technik zu lernen und zu verstehen.
KMG erkannte früh den Wert der Erde als Rohstoff und möchte dieses Prinzip in das Projekt einbeziehen. STRABAG ist Marktführer im Bereich technologischer und qualitativer Bodenstabilisierung und Verfestigung, mit einem Auftragsvolumen von über einer Million Quadratmeter pro Jahr – und das seit mehr als 35 Jahren. Es finden sich zahlreiche Varianten und Möglichkeiten zur Verbesserung der Tragfähigkeit und des Einbauvermögens von Boden mit Hilfe verschiedener Bindemittel. Generell sind dabei die Rentabilitäts- und Umweltanforderungen immer ausschlaggebend.
Entwässerung
Die optimale Entwässerung der Strecke ist für KMG ein grundlegendes Element in einer erfolgreichen Autobahnkonzession. Bei disoptimaler Entwässerung verkürzt sich die Straßenlebensdauer und erhöht sich das Unfallrisiko. Somit wurde bei der Bemessung, der konstruktionsmäßigen Gestaltung und der Baustoffwahl daher der sichere Betrieb der Autobahn über den gesamten Lebenszyklus in den Mittelpunkt gestellt.
Durch den Einsatz der Ortbeton-Schlitzrinne wird dieser Ansatz in die Realität umgesetzt.
Bereits im Herbst 2010 wird die äußere Entwässerung fertig gestellt.
Asphalt
Asphalteinbau und -qualität sind für KMG ebenso für eine erfolgreiche Autobahnkonzession bedeutend. STRABAG, als Europas größtes Straßenbauunternehmen und Leading Partner der KMG, möchte in Verbindung mit dem ÖPP-Projekt Kliplev-Sønderborg seine gesamte Kompetenz im Bereich der Asphalttechnik einbringen. KMG hat daher bereits in der Angebotsphase die besten Asphaltrezepturen projektbezogen evaluiert. Neben der Herstellung der Asphalttypen in eigenen Mischanlagen und dem Einsatz spezieller Einbautechniken wird KMG den Asphaltbelag in bestmöglicher Qualität ausführen.
STRABAG´s Konzernunternehmen werden in jedem einzelnen Arbeitsschritt ab dem Einkauf der Rohstoffe, deren Transport, der Herstellung, bis zum Einbau und der Qualitätskontrolle dafür sorgen, dass der Asphalt den Anforderungen des Auftraggebers und der KMG entspricht. Nur auf diese Weise lässt sich ein Endprodukt höchster Qualität erzielen.
Brücken
Das Projekt baut auf den langjährigen Erfahrungen der Partner von KMG im Bereich Brückenbau auf. Allgemein gilt, dass alle in den Ausschreibungsunterlagen enthaltenen Vorgaben eingehalten werden. Das Projekt umfasst insgesamt 72 Brücken und Passagen, davon 11 Überführungen, 30 Unterführungen, 26 Faunarohre/Froschpassagen und 5 Führungsrohre für Gülleleitungen.
Da die Brücken Teil einer zukünftigen Verkehrsanlage mit voraussichtlich hohem Verkehrsaufkommen sind, ist die Maxime des Projekts, eine auf hohem qualitativen und technischen Niveau stehende fertige Anlage zu gewährleisten. Dies mit dem klaren Ziel einer möglichst geringen zukünftigen Instandhaltungsaufwand der Brücken.
Gerade deshalb werden nachhaltige Brückentypen mit minimaler Ausrüstung (Lager, Fugen, Abwasserleitungen u. a. m.) geplant und gebaut, da diese Teile später den größten Instandhaltungsaufwand erfordern. Der Großteil der Brücken basiert auf einem Rahmenbrückenkonzept, mit dem sich eine statisch günstige Konstruktion erreichen lässt und mit welchen auf Lager u. a. m. ganz verzichtet werden kann.

